
Der neueste Skandal aus dem Sektor Lebensmittel. Fleischbrocken die - sonst wenig verwertbar – mit einer chemischen Substanz übergossen werden und dann „zusammenwachsen“ Das Endergebnis wird dann als Delikatess Putenschinken oder edler Frühstücksschinken verkauft.
Bei uns im Salon reden etliche Kundinnen darüber und sind entsetzt. Grund genug für meine Mitarbeiterinnen das Gespräch damit schnell auf die Friseurbranche zu lenken.
Egal ob Klebefleisch, Analogkäse, Gammelfleisch oder Shrimps-Imitate: Kunden erkennen immer deutlicher das Produktversprechen und wirklicher Inhalt nicht immer übereinstimmen. „Ja, das gibt es auch bei den Friseuren..!“ kommt dann sehr oft der Satz aus unserem Team und lässt unsere Kundin hellhörig werden. Leider ist es ja so das bei dem Begriff „Friseur“ nicht immer Friseur drin ist sondern inzwischen vielfach angelernte Arbeitskräfte. Die Berufsbezeichnung Friseur setzt nämlich eine dreijährige Lehrzeit voraus und ergibt – von wenigen Ausnahmen abgesehen – eine andere Arbeitsqualität wie der im Schnellverfahren angelernte Haarschnitt. Selbst vollkommen ungelernte Haarschneider werden an Kunden herangelassen wie SAT 1 Ende 2009 berichtete…! Darüber darf und muss man mit Kunden reden, nur so werden letztlich Billigpreise erklärbar!
Die Initiative „Der faire Salon“ ist auch dazu gedacht Mitarbeiter mit einzubinden, sie führen letztlich das Gespräch mit der Kundin und müssen argumentieren können. Im Portal www.friseur-news.de bieten wir eine Fülle von Material zur Salonarbeit um auch Ihr Team zu stärken. Demnächst wird es auf Wunsch etlicher Teilnehmer diese Themen auch in vereinfachter Printversionen geben.
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21.05.2012 - 23:50:03 Letzte Aktualisierung: 18.05.2012
ISSN - 2190-9873
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