| Perücken-ABC - Materialien |
Baumwolltüll: Dies ist ein robuster Stoff zum bespannen, er wird meistens für Karnevals- oder auch Theaterperücken benutzt.
Bespannungsstoffe: Aus ihnen wird die „künstliche Kopfhaut“ hergestellt, in sie werden die Haare der Perücke eingearbeitet.
Gaze: Dies ist ein Bespannungsstoff, er ist vorwiegend ein weißes oder hautfarbenes Gewebe aus Seide oder Nylon. Er wird beispielsweise an Wirbeln oder Scheiteln benutzt, da er ein sehr näturliches Resultat erlangen kann.
Knüpfen: Eine sehr feine Technik der Haarbefestigung, das Resultat ist ein sehr ungekünsteltes Bild. In feinen Passées wird das Haar direkt in den Bespannungsstoff geknüpft.
Kopfmasse: Für eine perfekt passende Perücke ist es wichtig die genauen Kopfmasse zu kennen.
Kunststoff-Folie: Wird zu den Bespannungsstoffen gezählt und die Verwendung ist überwiegend bei der Erstellung von Toupets. Sie sorgt für ein speziell naturgetreues Resultat.
Montierband: Es besteht aus Seide, Kunstseide, Perlon oder Baumwolle und dient zur Grundlage einer Montur. Erhältlich in unterschiedlichen Farben, je nach der Haarfarbe.
Montur: Sie ist das Grundgerüst von Haarteilen oder auch Perücken. Eine Montur wird der Kopfform angepasst und ist aus mehreren sogenannten Monturbändern. Der Bespannungsstoff wird auf die Montur hinauf gespannt und mit ihr zusammengenäht.
Tambourieren: Hierbei handelt es sich um eine besonders feine und deswegen auch sehr schwierige Art zu knüpfen. Sie wirkt dabei sehr natürlich. Es wird meistens an Scheitel- und Wirbelpartien benutzt.
Tressieren: Dabei wird das Haar zu schmalen Tressen zusammengeknotet. Die Tressen werden dann geradewegs auf der Montur angebracht und befestigt.
Tüll: Dies ist ein grobmaschiger Stoff zum Bespannen. Er besteht aus Seide oder Nylon und wird meistens für Modeperücken eingesetzt.
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