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Den Haarschnitt lieber privat...? !
Gerade in Zeiten nachlassender Konjunktur suchen Verbraucher Wege und Möglichkeiten Geld zu sparen, dies gilt auch für den Friseurbesuch.
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Gerade in Zeiten nachlassender Konjunktur suchen Verbraucher Wege und Möglichkeiten Geld zu sparen, dies gilt auch für den Friseurbesuch. Also wird die Nachbarin angesprochen, oder auf direktem Weg eine Friseurin die man irgendwoher kennt.
Hinzu kommt das "Zeitproblem" vieler Menschen die in heutiger Zeit vielfach einen langen Arbeitstag vermelden und den Wunsch nach längeren Öffnungszeiten beim Friseur verspüren. Hier reagiert der Homefriseur flexibler!
Für viele Friseurinnen ist dieser Zusatzverdienst willkommen, ist der Tariflohn ohnehin nicht üppig. Hinzu kommt ein Heer arbeitssuchender Friseurinnen die Ihre von der Arbeitsagentur kommende Leistung hierdurch aufbessern aber auch zahlreiche ehemalige Kolleginnen die sich nach Heirat oder Mutterschaftsurlaub ein Taschengeld hinzuverdienen.
Wie auch immer: den Kunden kommt das gelegen, für die Branche ist das aber problematisch. Die Schwarzarbeit entzieht dem Unternehmen Arbeitskraft und Energie der Mitarbeiter aber auch zusätzlich das Kapital, welches für bessere Lohnzahlungen verwandt werden könnte.
Hier dreht sich die Sache im Kreise, - und viele fleißige Hände helfen das es so bleibt.
Denkbare Lösungsansätze sind flexiblere Öffnungszeiten, hinterfragen Sie diesen Wunsch bei Ihren Kunden. Arbeitszeitkonten in den Tarifverträgen helfen Ihnen bei der Umsetzung in Ihrem Salon.
Mitarbeiter arbeiten nebenbei um sich etwas zu leisten. Mit höheren Einkommen könnten sie das auch ohne diese Mehrarbeit!
Die privat erbrachte Dienstleistung ist preiswerter. Ein Absenkung der MwSt könnte den Spielraum bringen um diese Unterschiede etwas auszugleichen.
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21.05.2012 - 22:06:36 Letzte Aktualisierung: 18.05.2012
ISSN - 2190-9873
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