Der Weg: zum Mitarbeiter

Spagat zwischen Realität und Vorurteilen- Professionelle Schönheitsberaterin oder blondes Dummchen in der unteren Einkommenskala.?

Geld, Freizeit, Motivation - es mangelt oft an vielen Stellen gleichzeitig.

Start der Status Quo - der aktuelle Ausgangspunkt
Die Lohnsituation
Mitarbeiter haben Ihre eigenen Ziele und Ambitionen. Sie wollen Geld verdienen, möglichst viel sogar. Dem gegenüber steht die Tatsache das der Friseurberuf derzeit der schlechtbezahlteste Lehrberuf in der BRD ist, eine Situation die sich in den weiteren Berufsjahren fortsetzt. Viele junge Menschen sind heute nach dem Lehrabschluß nicht mehr im Elternhaus. Haben eigene Wohnung / Zimmer und somit andere Ansprüche und Kosten. Dieses allein aus dem Tariflohn plus Trinkgeld zu bestreiten ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Somit stehen Entscheidungen an:
Ansprüche zurückschrauben, ( wir leben in einer Erlebnisgesellschaft!)
Geld hinzu verdienen, (heißt Schwarzarbeit, entzieht dem Betrieb Einsatzkraft und Umsatz)
den Beruf wechseln (eine besser bezahlte Tätigkeit suchen)

Motivation
Motivation bedeutet „Spaß an der Arbeit“ und steht in der Wunschliste der Arbeitnehmer ganz oben, ist vielen wichtiger als „nur“ Geld und wird in Zukunft noch wichtiger werden.

Eigene Ideen zu verwirklichen, selber Verantwortung tragen, kreativ zu sein, Erfolg zu haben, - das wollen viele Friseure/innen heutzutage. Die Realität ist ernüchternd: Unternehmen klagen zunehmend über die "innere Kündigung" oder den "heimlichen Ausstieg" der Mitarbeiter, über Motivationsprobleme und Frustgefühle am Arbeitsplatz. Als Hauptursache für die Unzufriedenheit auf beiden Seiten gilt die Kluft zwischen Arbeitnehmer – Wunsch und Arbeitswelt – Wirklichkeit

Zeit -unser kostbarstes Gut
Freizeit ist nicht nur zur Erholung wichtig, Freizeit hat heute auch einen ungleich höheren Stellenwert wie in früheren Jahren, ist für Mitarbeiter von großer Bedeutung geworden. Dem entgegen steht die Tatsache das ständige Fort und Weiterbildung für den Friseurberuf von existenzieller Bedeutung sind. . Der Friseurberuf ist ein beratender Beruf. Zumindest wenn er erfolgreich sein soll . Dies erfordert Schulungen, Seminare, regelmäßiges Training. Dies ist während des normalen Tagesgeschäftes kaum möglich, wird deshalb in die Abendstunden oder aufs Wochenende verlagert. Der notwendige Zeitaufwand ist erheblich.

Tribut fordert auch das heutige Kundenverhalten. Lange Anmeldezeiten sind out, Spontankunden sind in. Nach Dienstschluss kurz zum Friseur, Stoßzeit zum Feierabend. Der Umsatz ist wichtig, die Kundin auf Morgen zu vertrösten zwecklos. Sie möchte heute ihre Frisur, bei Ihnen oder beim Kollegen eine Ecke weiter.
Für die Betriebe gilt es, auch in den Abendstunden dienstleistungsbereit zu sein.

21.05.2012 - 22:02:18

Letzte Aktualisierung: 18.05.2012
ISSN - 2190-9873


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