Welonda verkauft

Wella trennt sich von seinem Geschäft mit Saloneinrichtungen.

Die unter der Marke Welonda agierende Einrichtungsfirma wurde an die Stuttgarter Herzog-Gruppe ( OLYMP) verkauft, teilte die Wella AG mit. Alle rund 300 Mitarbeiter werden vom neuen Eigentümer übernommen.

Wella-Manager Rüdiger Gottschalk begründete den Verkauf mit der Konzentration des zum US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble zählenden Darmstädter Unternehmens auf sein Kerngeschäft.

Dies seien nun einmal Produktion und Vertrieb hochwertiger Haarkosmetik und nicht die Einrichtung von Friseursalons. Im vergangenen Jahr hatte sich Wella bereits von den Tochterfirmen Tondeo (Scheren und andere Schneidewerkzeuge für Friseure) und Ondal (friseurtechnische Geräte wie Trockenhauben) getrennt.

Trotz des geplanten Verkaufs werden die Bindungen von Wella zu Welonda aber nicht ganz gekappt. Friseurinnen und Friseuren werde Wella weiterhin Finanzíerungsmodelle für die Einrichtung ihrer Salons anbieten, sagte Gottschalk. Dazu werde ein exklusiver Kooperationsvertrag mit Herzog abgeschlossen.

Die Herzog-Gruppe ist mit ihrer Tochter Olymp ebenfalls im Saloneinrichtungsgeschäft tätig. Für sie ist die Welonda-Übernahme eine ideale Ergänzung, wie Fred Herzog , einer der Hauptanteilseigner des Familienunternehmens sagte. Das Unternehmen könne dadurch vor allem seine internationale Präsenz stärken. Olymp kommt mit 120 Mitarbeitern auf einen Umsatz von rund 25 Millionen Euro.
21.05.2012 - 21:51:14

Letzte Aktualisierung: 18.05.2012
ISSN - 2190-9873







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