Die Einnahme ist nicht Gewinn!

„Was ich so im Monat im Salon umsetze, davon müsste ich doch gut leben können! Das bisschen Strom, Wasser, ein paar Tuben Farbe, dann die Miete…“ das sind Worte die ich schon oft von männlichen wie weiblichen Berufskollegen zu hören bekam bevor sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagten. In einem dieser Fälle war diese sogar schon nach 6 Monaten vorbei!

Ganz so einfach ist das alles nun doch nicht, von den Einnahmen eines Salons gilt es eine ganze Menge an Kosten zu bestreiten. Manches kann eingespart oder reduziert werden, aber längst nicht alles!

In der Regel gibt es in einem Friseurunternehmen folgende Kosten die von Monat zu Monat variieren oder gleichbleibend sein können. Manche Positionen fallen auch nur einmal jährlich an, so zum Beispiel die Berufsgenossenschaft. Hier heißt es vorher Rücklagen bilden um nicht in Zahlungsschwierigkeiten zu kommen.

Erstellen Sie also einen Kostenplan der so aussehen kann wie das nachfolgende Beispiel:























































Nach dieser Planung müssen Sie also rund 5.000 € einnehmen um überhaupt die anfallenden Kosten zu bezahlen. „Von meinen geplanten 7.000 € Umsatz habe ich dann noch 2.000 € zu leben“ denken Sie? Weit gefehlt!

Von Ihren geplanten 7.000 € Umsatz ist die Mehrwertsteuer abzuführen. Auch wenn Sie einen Vorsteuerabzug geltend machen bleiben meist ca. 1.000,- € zu zahlen. Der Betrag den sie zum Lebensunterhalt verwenden wollten hat sich somit gerade halbiert!
21.05.2012 - 21:49:04

Letzte Aktualisierung: 18.05.2012
ISSN - 2190-9873