| Friseurmarkt: Daten und Fakten |
Die EVA Betriebsvergleiche der Wella AG gelten seit Jahren als das Trendbarometer im Deutschen Friseurhandwerk. Hier die wichtigsten Fakten aus der aktuellen EVA Präsentation 2008
Anzahl der Betriebsstätten
Die Anzahl der Betriebsstätten hat im Jahr 2007 erneut deutlich zugenommen. Immer mehr Friseursalons bei gleichbleibender Zahl von Kunden - die Bevölkerung wächst nicht in diesem Umfang - das bedeutet immer weniger Kunden für den einzelnen Betrieb.
Im Jahr 2000 gab es in Deutschland 63.317 Betriebsstätten, im Jahr 2007 waren es bereits 74.081
Bedienfälle
Im Damensalon nahm die Anzahl der Kundenbesuche 2007 im Vergleich zum Vorjahr um satte 8,4% ab. Im Herrensalon waren es minus 3,3%
Die Ursachen hierfür mögen unterschiedlich sein. Konsumzurückhaltung, weniger Geld beim Verbraucher aber auch Abwanderung der Kunden in den "Homeservice"
Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Beschäftigten im Friseurhandwerk um über 20% gesunken.
Ein Teil hiervon hat sich selbstständig gemacht. Andere stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, wer aber glaubt das sich diese nicht ein Zubrot verdienen würden, der sieht die Welt wohl etwas zu rosig.
Kunden pro Mitarbeiter und Tag
Somit haben auch die noch tätigen Arbeitskräfte im Salon weniger zu tun. Die durchschnittliche Voollkraft bediente pro Tag 5,6 Kundinnen, im Jahr 2006 waren es noch 6 Kundinnen pro Tag.
Im Herrensalon sank die Kundenzahl von 11,8 Kunden auf 11,2 Kunden pro Vollkraft / Tag
Allerdings wurde die Beratungsleistung deutlicher genutzt: der Umsatz pro Kundin stieg um 8,3% auf 35,49 €uro
Umsatz
Auch die Mehrleistung an Beratung konnte die negative Entwicklung bei den Kundenzahlen der einzelnen Salons nicht ausgleichen.
Auch im Jahr 2007 war die Umsatzentwicklung im Friseurhandwerk negativ.
Mitarbeiter
Weniger Gewinn - weniger Geld für den Friseurunternehmer - weniger Geld für Löhne. Seit Jahren kontinuierlicher Umssatzrückgang hat längst zu Sparmaßnahmen geführt. Wenn heute noch Einsparungen vorgeneommen werden müssen kann dieses vielfach nur noch über die Personalkosten erfolgen.
Folglich hat die Zahl der Beschäftigten seit dem Jahr 2000 um mehr als 20% abgenommen.
Umsatz pro Mitarbeiter und Tag
Die Beratungsleistung als Weg zum Erfolg! In den Top-Salons wird eine höhere Beratungsqualität gelebt, folglich ist hier der max. Tagesumsatz einer Vollkraft mit 346,- €uro pro Tag am höchsten.
Der durchschnittliche Tagesumsatz aller Salons liegt bei 220,- €uro pro Vollkraft.
Umsatz - Kosten - Gewinn
Interessant auch der Blick auf die Kosten - Gewinnstruktur. Die Betriebe sind nach Umsatz Größenklassen dargestellt (oberste Reihe in TSD €uro.
Weitere Kennzahlen:
Umsatz pro Vollkraft Damensalon 35.640 €
Umsatz pro Vollkraft Herrensalon 35.763 €
Umsatz pro Vollkraft Verkauf 3.201 €
Umsatz pro Vollkraft Gesamt 38.862 €
Umsatz pro Arbeitsplatz 16.259 €
Umsatz pro Quadratmeter 1.908 €
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WEITERE ZAHLEN AUS DEM FRISEURMARKT 2007 - 2008 .
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Quelle: WELLA Management Service Friseur
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04.02.2012 - 20:56:55 Letzte Aktualisierung: 31.01.2012
ISSN - 2190-9873
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