EVA Betriebsvergleiche gelten seit Jahren als das Trendbarometer im Deutschen Friseurhandwerk. Hier einige Daten aus der EVA Präsentation 2007 unter dem Aspekt der Preisklassen:
Besonders interessant ist die Sonderauswertung nach Preisklassen. (nicht Umsatz-Größenklassen) Diese Sicht würdigt die aktuelle Entwicklung des Friseurmarktes mit Discountbetrieben, Standardsalons und Luxussalons.
Der Blick auf die Pro-Kopf Umsätze zeigt eines sehr deutlich: in den höheren Preisklassen wird mit zunehmender Beratungsqualität ein höherer Umsatz erzielt. Werden im unteren Preissegment bei den Damen 1,79 Dienstleistungen pro Kundin durchgeführt so sind es in der hochpreisigen Kategorie 2,35 Dienstleistungen.
Umsatz pro rechnerischer Vollkraft:
Hier werden die Umsätze aller im Salon Tätigen umgerechnet, hieraus ergibt sich die so genannte „rechnerische Vollkraft“ Ein Wert um der Tatsache gerecht zu werden das es auch Teilzeitkräfte und Azubis gibt die alle produktiv am erzielten Umsatz mitarbeiten. Nur so kann neutral verglichen werden.
Wichtig ist natürlich die Frage nach dem was unter dem Strich übrig bleibt. Discounter haben eine schlanke Kostenstruktur aber niedrige Preise, Luxussalons sind hochpreisig aber weisen höhere Kosten durch Weiterbildung, Service, Ambiente auf. Es mag verwundern: aber so groß sind die Unterschiede letztlich nicht: 16,5 % durchschnittlicher Gewinn bei den Discountern gegenüber 17,9 % Gewinn bei den hochpreisigen Salons.
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