Luxus oder Geiz ist geil?

"Die Verbraucher sehnen sich gerade in Zeiten andauernden Preiskampfes und der Überschwemmung mit Billigangeboten nach Emotion und Mehrwert."

Zu diesem Ergebnis kommt die vorgenannte Studie. Erfolgreiche Friseure, Gastronomen und Verkäufer haben längst reagiert. Erlebniseinkauf oder Erlebnisgastronomie, Serviceleistungen als Mehrwert, emotionales verkaufen...

Viele Begriffe die Sie auch in der Friseur-News Rubrik Salonalltag behandelt finden. Doch zurück zur Studie:

Die Verbraucher sehnen sich gerade in Zeiten andauernden Preiskampfes und der Überschwemmung mit Billigangeboten nach Emotion und Mehrwert. Außerdem halten sie zunehmend Ausschau nach Fluchtmöglichkeiten aus dem tristen Alltagsgrau. Der Einkauf wird nicht mehr so sehr als stupide Pflichterfüllung betrachtet, sondern soll aufgrund der immer knapper werdenden Freizeit zum Freizeitvergnügen werden.
In den Kernbranchen ist das Luxussegment stärker gewachsen als der Gesamtmarkt. An Luxusgütern wird in kritischen Zeiten gespart, aber Luxus weckt Begehrlichkeiten. Auch der Luxuskonsum befindet sich im Wandel. Vorbilder und Kaufgewohnheiten haben sich geändert, zudem spielt der immaterielle Luxus eine immer größere Rolle.

Der deutsche Luxusgütermarkt zeigt sich nach einem deutlichen Einbruch 2001 und insbesondere 2002 in den Folgejahren wieder expansiv. Insgesamt liegt das Marktwachstum des deutschen Luxusmarktes allerdings deutlich hinter dem Weltluxusmarkt zurück. Damit scheint sich das Marktwachstum des Luxusmarktes vor allem aus den Wachstumsregionen Asiens und Russlands zu generieren, während die europäischen Luxusmärkte insgesamt an ihre Wachstumsgrenzen stoßen. Auf der anderen Seite liegen die Wachstumsraten des deutschen Luxusmarktes über der Entwicklung des Einzelhandels im engeren Sinne – in schlechten „Jahren“, aber ebenso deutlich unter der allgemeinen Entwicklung.


Quelle: BBE Unternehmensberatung GmbH

07.02.2012 - 21:16:35

Letzte Aktualisierung: 07.02.2012
ISSN - 2190-9873